Gemeinschaftsweblog von MitarbeiterInnen und Gästen der Düsseldorfer PR-Agentur conosco

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Impressum für Facebook-Seiten

Schön. Endlich hat Facebook die Wünsche der Seitenbetreiber in Deutschland erhört, die sich vor Abmahnungen schützen wollen, und ein eigenes Impressum-Feld eingefügt. Die Zeit der Behelfslösungen ist somit vorbei, da das Impressum “einfach erkennbar” im Sinne des § 5 Abs.1 TMG ist. Vor allem ist das neue Impressum auch in der mobilen Facebook-App sichtbar.

Impressum im alten Layout - versteckt in "Über uns"

Aber ein paar Punkte sind dennoch zu bedenken:

  1. Richtig zu sehen sein wird das Impressum aber erst im neuen Seitenlayout, das derzeit bei den meisten Fanpages noch auf sich warten lässt. Es kann allerdings im Administrationsbereich der Facebook-Seite bereits jetzt eingegeben werden. Das sollte man auch tun, um am Tage der Umstellung bereits Up To Date zu sein. Gleichzeitig sollte man seine bisherigen Lösungen (zum Beispiel Nutzen des Feldes “Kurzbeschreibung”) bis dahin parallel weiter betreiben.
  2. Auf mobilen Geräten lässt sich das Impressum bisher nur über den Menüpunkt “Weitere Informationen” erreichen. Da laut diversen Gerichtsurteilen “Info” als Impressumsort nicht ausreichend ist, könnte es hier zu Problemen kommen. Hoffen wir, dass Facebook im neuen Mobildesign der Seiten, das für die nächsten Wochen angekündigt ist, ebenfalls nachbessert.

    Auch bei der mobilen App ist das Impressum noch versteckt

  3. Das neue Impressumfeld hat 1.500 Zeichen. Das sollte eigentlich ausreichen, wenn man Schnickschnack wie Disclaimer, Datenschutzerklärungen u.ä. weglässt. Alternativ ist es aber auch möglich, in dem Feld direkt auf das Impressum der eigenen Website zu verlinken.
  4. Dann muss der Link aber direkt zum Impressum führen und als solcher erkennbar sein. Entweder enthält er bereits das Wort “Impressum” oder vor dem Link steht der Hinweis “Impressum:”. Wenn man das tut, muss dort darauf hingewiesen werden, dass das verlinkte Impressum auch für die Facebook-Seite gilt. Wenn die Facebook-Seite allerdings den gleichen Namen trägt wie die Website, ist das nicht erforderlich.
  5. Wer Apps auf seinen Facebook-Seiten einsetzt, etwa für Gewinnspiele, muss dort trotzdem weiterhin ein Impressum aufnehmen, da das allgemeine Impressum in den Apps nicht sichtbar ist.

März 27, 2014   Kommentare deaktiviert

Periodensystem des Content Marketing

Eine schöne Übersicht hat da das Beratungsunternehmen eConsultancy erstellt: Die Elemente des Content Marketing in Form eines Periodensystems:

Von der Strategie über Content-Formate und -Typen bis zu Meßgrößen, Plattformen, Zielen, Teilungsgründen und einer Checkliste ist alles dabei. Wer hier drauf schaut, sollte eigentlich nichts Wichtiges vergessen und auf neue Ideen kommen.

März 22, 2014   Kommentare deaktiviert

Facebook verändert seine Seiten. Na und?

Alles neu macht der März. Während draußen die Frühlingssonne weiter scheint, hat Facebbook mit dem Ausrollen des neuen Layouts seiner Fanseiten begonnen. Wie immer bei solchen Änderungen ist die Diskussion groß.

Doch man sollte sich darüber klar sein, dass die Veränderungen für die meisten Facebook-Nutzer keine Rolle spielen: Denn 97 % – so die Statistik – besuchen nie die Facebook-Seite eines Unternehmens oder einer Institution. Sondern sie kriegen deren Postings lediglich in ihrem eigenen Stream mit. Deshalb hat das angekündigte Redesign des News-Feed viel stärkere Konsequenzen als die Layout-Änderungen der Seiten. Das bekommen – um es krass zu formulieren – höchstens die Seitenadministratoren mit. Und vielleicht diejenigen, die bei ihrem Erstbesuch die Seite liken.

Aber es gibt noch einen zweiten Aspekt, den man bedenken muss. 70 % der Facebook-Nutzer kommen heute über ihr Smartphone und die Apps für Android oder Apple mit den Inhalten in Kontakt mit Firmen oder anderen Anbietern. Und da sieht die Darstellung von Inhalten ganz anders aus als am Desktop. Wer also seinen Facebook-Auftritt optimieren will, muss hier sein Augenmerk darauf richten. Nicht auf das Seitenlayout.

Trotzdem ziehen die Veränderungen, die in den nächsten Tagen auf alle Seitenbetreiber zukommen, ein paar Überlegungen nach sich. So wird die neue Gestaltung aussehen:

Das ändert sich für alle Besucher der Seite:

  • Die bisherige zweispaltige Anzeige der Postings fällt weg.
  • In der rechten Spalte werden nun alle Seitenbeiträge angezeigt. Sie hat dieselbe Breite wie der News-Feed, die Gestaltung von Facebook-Seite und persönlichem News-Feed ist damit nun gleich.
  • In der linken Spalte werden die Informationen der Seite angezeigt. Etwa die Karte (bei Orten), Öffnungszeiten, Telefonnummer, den Link zur Website, Fotos und Videos.
  • Das Profilbild wird weiter in das Titelbild eingerückt. Der Name der Seite, der Kategoriename und der Like-Button liegen als Overlay über dem Cover (als weißer Text bzw. Button).
  • Informationen zu “Gefällt mir”, “Personen Sprechen darüber” werden nicht mehr im Kopfbereich unterhalb des Titelbildes dargestellt.
  • Die App-Bilder bei den Tabs verschwinden, die Top-Navigation der Seite (inkl. der sog. Tab-Apps) ist nun textbasiert. Bisher wurden hier auch Bilder angezeigt. Diese Information scheint nicht zu stimmen. Bei allfacebook.de ist zu lesen: Unter dem Titel “Apps” finden sich in der linken Spalte die direkten Links zu den Facebook Tab Apps! Dazu wird auch noch das App Icon angezeigt. Von dieser Lösung sind wir begeistert, wenngleich den Apps in Zukunft keine große Bedeutung mehr zugemessen werden sollte. Denn die wenigsten Nutzer besuchen wirklich noch die Seiten. Mobil sind Tab Apps überhaupt nicht verfügbar.

Das ändert sich für die Administratoren:

  • Ausserhalb der Seite in der äussersten rechten Spalte erhalten die Admins statistische Angaben zur Facebook-Seite (Anzahl laufender Ads, Page-Likes, Beitragsreichweite, Notifikationen).
  • Oberhalb des Titelbildes wird – wie bisher – das ausblendbare Administrationsmenü dargestellt. Ob sich hier etwas ändert, ist noch nicht bekannt.
  • Jede Seite erhält auf jedem Fall in diesem Admin-Menü das neue Insights-Tool “Pages to Watch” zum Vergleich mit Facebook-Seiten von Mitbewerbern. Wie ausführlich das sein wird, ist auch noch offen.

Unklar ist nach den bisherigen Screenshots des neuen Layouts auch die Frage, wie die Darstellung von Seitenbeiträgen und die Anzeige von Fanpostings aussehen wird: Zusammen oder weiter getrennt, wie bisher. Der alte Seitenfilter für Höhepunkte, Beiträge der Seite, Beiträge von anderen scheint jedenfalls nicht mehr angezeigt zu werden.

Konsequenzen haben die meisten Veränderungen auf jeden Fall höchstens für diejenigen, die das Impressum ihrer Seite über ein Tab eingebunden haben. Das war aber auch bisher schon eine sehr zweifelhafte Angelegenheit, die nicht vor Abmahnungen schützt. Den in den mobilen Apps waren und sind die Tabs ohnehin nicht zu sehen. Und eventuell sollte man sich das Zusammenspiel von Header-Grafik und Profilbild im neuen Layout noch einmal anschauen. Hier kann es zu Verschiebungen kommen, die auch in den Mobil-Apps nicht schön aussehen.

Ansonsten sollten Administratoren die Sonne genießen und sich freuen, dass Facebook ihnen jetzt mit seinem Frühjahrsputz einen schönen, aufgeräumten Arbeitsplatz mit ein paar neuen Funktionen spendiert hat.

 

März 13, 2014   Kommentare deaktiviert

Der Weg ist das Ziel: Mit Content Marketing zum Erfolg

Gerade im Business-to-Business-Sektor liegt Content Marketing als Mittel der Kundengewinnung voll im Trend. Dazu hat das Content Marketing Institute mit Sitz in Cleveland jüngst den „2014 B2B Content Marketing Report“ veröffentlicht. Als Zusammenfassung dieser Studie gibt Smart Insights Unternehmen nun fünf wichtige Erkenntnisse mit an die Hand, die sie für ihre eigene Marketing-Strategie nutzen können.

1. Content Marketing zahlt sich aus
Als günstige Ausgangsposition erweist sich zunächst die große Akzeptanz von Content Marketing im B2B-Bereich. Dabei ist besonders überraschend, dass inzwischen 93 Prozent aller befragten Marketingverantwortlichen in den USA Content Marketing als Teil der Maßnahmen zur Neukundengewinnung und Bindung langjähriger Geschäftspartner einsetzen. 44 Prozent geben sogar an, eine festgelegte Content-Strategie zu besitzen. Diese Gruppe hat damit Vorbildcharakter für die verbleibenden 56 Prozent, die diesen Plan in die Tat umsetzen sollten.

2. Steigende Kompetenzen
Auch der Ausbau der Content Marketing-Fähigkeiten gegenüber dem Vorjahr gibt Anlass zur Freude und untermauert zugleich die wachsende Bedeutung der Marketing-Maßnahme selbst. So geben nun 42 Prozent statt wie im Vorjahr 36 Prozent der Befragten an, mit ihren Fähigkeiten in diesem Bereich zufrieden zu sein. Dieser 6 Prozent-Sprung zeigt auch, dass immer mehr Marketingverantwortliche das Potenzial von effektivem Content Marketing und den positiven Einfluss auf den Vertrieb erkennen. Gleichzeitig bestätigt es die Wichtigkeit für alle anderen, eine ausgefeilte Content-Strategie festzulegen.

(Foto: 2014 B2B Content Marketing Trends – North America: Content Marketing Institute/MarketingProfs)

3. Wachsende Budgets
Um ein größeres Bewusstsein für die eigene Marke, das Unternehmen und seine Produkte zu generieren, nimmt Content Marketing einen immer größeren Anteil im gesamten Marketing-Budget ein. Im Durchschnitt sind es 30 Prozent, die dafür verwendet werden. Dies zeigt sich auch in der Tatsache, dass 73 Prozent der Umfrageteilnehmer inzwischen eine eigene Stelle zur Planung und Umsetzung ihrer Content Marketing-Strategie geschaffen haben.

4. Durch Bloggen zum Ziel
Eine Schlüsselposition im Content Marketing nehmen Corporate Weblogs ein. 79 Prozent der befragten B2B-Marketingverantwortlichen sehen das Bloggen sogar „als die führende Form des Content Marketings“ an. Auch WebDAM’s 2014 Marketing Statistics Infographic bestätigt, dass Unternehmen, die regelmäßig bloggen, mehr Leads über das Internet generieren.

5. Mehr als Facebook und Twitter
Eine wichtige Erkenntnis zum Erfolg von Content Marketing liegt auch darin, den Mehrwert der sozialen Netzwerke bei der Verbreitung von Inhalten zu erkennen. Ein noch wichtigerer Faktor ist dabei allerdings, dass immer mehr Marketing-Verantwortliche einsehen, dass Social Media mehr als Facebook und Twitter bedeutet und somit auch das Potenzial der anderen Kanäle wahrnehmen und nutzbringend einsetzen.

Der „2014 B2B Content Marketing Report“ stellt ebenfalls die Top10-Strategien für den Erfolg von Content Marketing heraus:
1. Social Media-Kanäle wie Facebook, Twitter, Pinterest und andere gezielt nutzen
2. Veröffentlichung von aktuellen Artikeln auf der Website
3. Regelmäßige Newsletter
4. Corporate Blogs mit immer wieder neuen Inhalten
5. Veranstaltungen mit persönlicher Beteiligung
6. Referenzmarketing mit Hilfe von Case Studies
7. Videos mit informativem Content oder Hilfestellung für den Betrachter
8. Veröffentlichung von Artikel auf anderen Websites
9. White Papers zur Unterstreichung der Kompetenz
10. Webcasts oder Webinare als Schulungs- und Diskussionsangebot

Möchten Sie Ihre Content Marketing-Strategie weiter ausbauen? Als Spezialisten in diesem Bereich beraten wir Sie gerne beim Einsatz von qualifizierten High Quality Content und der Entwicklung einer langfristigen Content Marketing-Strategie.

Februar 17, 2014   Kommentare deaktiviert

Wenn Onlinewerbung nicht mehr funktioniert: Ist Content Marketing die Rettung?

Das Wirtschaftsmagazin brand eins hat unlängst unter dem Titel „Die kurzen Arme der Datenkraken“ sieben Antworten auf die Frage veröffentlicht, warum Onlinewerbung so weit hinter den eigenen Erwartungen zurückbleibt. Der Beitrag spannt den Bogen vom Erfolg des ersten Online-Werbebanner der Internetgeschichte bis hin zu heute üblichen Klickraten: Am 27. Oktober 1994 hatten noch sage und schreibe 44 Prozent der Angesprochenen der folgenden Behauptung des amerikanischen Telekommunikationsanbieters AT&T Recht gegeben: „Haben Sie hier schon einmal mit Ihrer Maus geklickt? Sie werden es tun!“

Im deutlichen Kontrast zu dieser Zahl gelten heute Klickraten von gerade mal 5 Promille unter Branchenkennern schon als Erfolg. Warum das so ist, wird in den sieben Antworten von brand eins sehr überzeugend zusammengefasst. Für den Werbetreibenden stellt sich hier jedoch die Frage, welche Form des Marketings im Internet dann überhaupt noch erfolgversprechend ist? Wie die Zielgruppe im Internet erreichen, wenn Bannerwerbung kaum mehr jemanden zum Klicken verleitet, wenn Retargeting die meisten User verstört oder gar zu Abwehrreaktionen führt und wenn der Trend unter den Usern eindeutig zum häufigen Löschen der Cookies geht und damit ein Großteil der Online-Marketing-Techniken sogar unmöglich werden? Was tun, wenn immer mehr Menschen für digitale Verfolgungsinitiativen stets schwerer greifbar werden, weil sie auf verschiedenen (mobilen) Endgeräten unterwegs sind. Und wenn sie immer mehr Inhalte auf Smartphones abrufen, die mit ihren kleinen Bildschirmen ohnehin für Werbebotschaften nur sehr bedingt geeignet sind.

Hat das Online Marketing also seine besten Zeiten bereits hinter sich, wie der Beitrag in brand eins nahe legt? Naht vielleicht sogar die Apokalypse des Online-Marketing-Zeitalters?
Die Antwort auf diese Frage fällt leichter, wenn man sich vergegenwärtigt, warum Menschen sich überhaupt im Internet bewegen: Sie sind auf der Suche nach Informationen. Was liegt also näher, als ihnen diese Informationen in Form von hochwertigen Inhalten zu liefern und dabei auf die eigene Marke aufmerksam zu machen?

Content Marketing soll Leads generieren

Content-Marketing ist die Umsetzung dessen, was das Internet letztlich ausmacht: das Bereitstellen und Verteilen von Information. Damit lassen sich suchende Personen oder Unternehmen, die sich mit den bereitgestellten Inhalten einer Marke befassen, gleichzeitig von den eigenen Kompetenzen überzeugen. Spannende Inhalte mit hohem Nutzwert für die Leser sind also beim Content Marketing kein Selbstzweck. Vielmehr wird die Kommunikation zielgerichtet auf die Generierung von Leads und deren Umwandlung in zahlende Kunden ausgerichtet. Wenn eine Marke regelmäßig nützliches Wissen zugänglich macht, nimmt man ihr eher ab, dass sie über dieses Wissen auch tatsächlich verfügt. Und potenzielle Kunden werden angebotene Produkte und Dienstleistungen desjenigen Anbieters nutzen, der seine tatsächliche Kompetenz bereits glaubhaft vermittelt und sich als Experte positioniert hat.

Content-Marketing-Strategie wird zentrale Aufgabe

Dies alles geschieht vielleicht nicht von heute auf morgen. Doch mit einer durchdachten und langfristig angelegten Content-Marketing-Strategie lässt sich das Know-how eines Unternehmens unter Beweis stellen und anhand erfolgreicher Projekte belegen, während alle anderen Online-Marketing-Maßnahmen letztlich nur Behauptungen aufstellen. Die Vermutung liegt also nahe, dass die Produktion und Verteilung von entscheidungsrelevanten Inhalten in Zukunft von einer Randtätigkeit zu einer zentralen Aufgabe im Marketing avancieren wird. Und um damit zurückzukommen auf die Frage nach der Zukunft des Online-Marketings: Klassisches Online-Marketing ist tot. Es lebe das Online-Marketing mit nutzwertigem Content.

Februar 13, 2014   Kommentare deaktiviert