19.04.08
Wieder mal ein paar Neuigkeiten von der Social Media News Release
Im Blog des Österreichischen Roten Kreuzes wird über die ersten praktischen Erfahrungen berichtet: “Inzwischen haben wir ja bereits mehrere SMRs auf einem eigenen Blog online und können erste Erfahrungen berichten. Das Problem, das sich zunächst dabei stellt ist, dass ja niemand von sich aus auf die Idee kommt, zu uns zu schauen ob wir Social Media Releases online haben. Daher ist aus meiner Sicht der Versand der Information (und sei es als Link) zumindest in der Anfangsphase essentiell, weil man sonst nur fürs Archiv produziert.”
Mediashift gibt einen aktuellen Überblick über die Situation in den USA. Quintessenz: “Despite all the talk about SMNRs, they still have a long way to go for mainstream acceptance in the PR industry.”
Der Schweizer PR-Profi Marcel Bernet hat in seinem Blog eine schöne Grafik mit dem Unterschied zwischen der “Pressemitteilung 1.0″ und der “Pressemitteilung 2.0″ veröffentlicht. Abschließend stellt er die Gretchenfrage: “Gibt es übrigens Schweizer Unternehmen, die bereits mit der Medienmitteilung 2.0 arbeiten?” Ich vermute mal, nein. Sonst hätte sich bestimmt jemand in den Kommentaren dazu gemeldet.
Und im Ethority-Weblog wird auf die aktuelle Ausgabe des Werber-Blättchens W&V verwiesen, dass sich auf einer Doppelseite mit der Frage beschäftigt, wie man als Unternehmen am besten Blogger ansprechen kann? Die Antwort des W&V-Autors: “Herkömmliche Pressemitteilungen werden von den Bloggern verschmäht. Der Trend aus Amerika heißt: Social Media Release. PR-Profis greifen das Instrument dankbar auf. …. Die Social Media Release transportiert statt einer Story die reine News in Form von aneindergereihten Bullet Points. Es braucht keinen Aufhänger mehr. Die Aufzählung der Fakten reicht“.
Leider ist es nicht ganz so einfach. Ed Wohlfahrt beschreibt in seinem Blog sehr schön, dass auch die schönste SMNR nichts nutzt, wenn man sich vorher keine Gedanken über den Adressaten macht. Sein Ratschlag: “Fakt ist jedoch, dass vor einer wie immer gearteten Kontaktaufnahme der PR-Agentur mit einem Blogger, das Lesen des betreffenden Blogs stehen sollte. Warum? Weil man nur so abschätzen kann, ob die betreffende Information für den betreffenden Blogger von Interesse oder Nutzen sein könnte.”
Eine sehr informative Übersicht über die aktuelle Blog-Texte zum Thema.