Gemeinschaftsweblog von MitarbeiterInnen und Gästen der Düsseldorfer PR-Agentur conosco
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Die Beziehung zwischen Journalisten und PR-Agenturen…

… gestaltet sich gern mal ein wenig schwieriger. Das beruht sicherlich meistens auf den unterschiedlichen Intentionen und damit zusammenhängenden Herangehensweisen. Oft fehlt es an Kenntnissen über die vermeintlichen „Gegner“, und noch mehr an Verständnis.

Aus meiner eigenen Erfahrung muss ich aber auch sagen, dass die Zusammenarbeit sich meistens sehr nett und sehr angenehm gestaltet. Wir liefern Presseinformationen und Hintergrundmaterial, bieten Themen an und liefern bei Interesse von Fachjournalisten geschriebene Beiträge oder vermitteln Interviewpartner.

Herr Knüwer vom Handelsblatt hat sich nun, völlig zu Recht, über die Vorgehensweise von Kollegen aus Berlin geärgert, die sich mit ihrem „Angebot“ und der damit zusammenhängenden unappetitlichen Nachfrage wahrlich keine Freunde gemacht haben. Aber zu solchen Aktionen kommt es dann, wenn man dem potenziellen Kunden schon vorab erklärt, dass eine Veröffentlichung im Handelsblatt, der Wirtschaftswoche oder einem anderen Medium „gar kein Problem“ ist, statt zu vermitteln, wie die Arbeit in Redaktionen aussieht sowie, was geht und was nicht funktioniert. Auch wenn der Pitch dann möglicherweise verloren geht.

Ein „ABER“ muss ich allerdings hinterherschieben: Es passiert gar nicht so selten, eigentlich auch mit steigender Häufigkeit, dass man uns nach einer Anzeigenschaltung fragt – im Gegenzug für eine redaktionelle Veröffentlichung. Oder man uns mitteilt, dass es gar kein Problem ist, die Presseinfo abzudrucken, gegen ein geringes Entgelt. Es sei schließlich alles ein „Geben und Nehmen“!, so oft der O-Ton der finanziell teilweise gebeutelten Blätter! Der Ton wird bei einer ablehnenden Haltung dann auch gern mal etwas unfreundlicher. Aber wir sind nun mal keine Marketing- oder Werbeagentur. Deshalb können wir mit einer Anzeigenschaltung auch nicht dienen.