Google Friend Connect: Eigene soziale Netzwerke schaffen
Seit heute Nacht gibt es wieder ein neues Spielzeug und alle möglichen Blogger probieren es natürlich aus. Google Friend Connect besteht aus einer Reihe von Widgets, die sich einfach in Blogs oder statische Websites integrieren lassen.
Die Besucher dort können sich mit ihrem Google-Konto einloggen und – je nach Widget – z.B. Kommentare hinterlassen, andere Nutzer der jeweiligen Site sehen und sie als Kontakte hinzufügen. Dafür kann man die Profildaten seines Kontos von verschiedenen Social Networks anzeigen lassen – unterstützt werden bisher Google, Orkut und Plaxo. Weitere Social Networks werden wohl folgen.
Und für was ist das gut? Man kann damit zum Beispiel sehr einfach einen “Fanclub” um seine Website oder sein Blog herum aufbauen und sich so sein eigenes Social Network schaffen. Ob das mehr als eine nette Spielerei ist, muss sich sich allerdings erst noch zeigen. Potenzial dafür dürfte allerdings – vor allem mit Googles Marketingpower im Rücken – vorhanden sein.
“Abschließend bleibt zu sagen, dass Friend Connect in der derzeitigen Form eine nette Idee ist, um Social-Network-Funktionen in bislang statische Seiten zu integrieren und die Idee der plattformübergreifenden Verbindungen von Nutzern sehr einfach macht. Solange aber keine wirklich Anbindung an bestehende Netzwerke möglich ist, bleibt der ganz große Schritt noch offen“, stellt Oliver Wagner in seinem Blog als Fazit eines ersten Tests fest.
Wir haben eines des Widgets links in die Sidebar eingebaut (ging ganz einfach). Jetzt müssen sich nur noch ein paar Leute als PR-Kloster-Leser outen und sich anmelden. Wir sind gespannt.
1 comment
Google hat es zwar sehr leicht gemacht das Widget einzubauen, aber sie haben es auch sehr leicht gemacht Daten zu manipulieren. Man kann nicht nur die Statistik fremder Seiten auslesen, man kann auch die Kommentare auf fremden Seiten löschen.
Ich glaube man sollte etwas vorsichtiger mit dem sein was noch im Beta-Stadium ist.
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