Gemeinschaftsweblog von MitarbeiterInnen und Gästen der Düsseldorfer PR-Agentur conosco
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Category — Corporate Blogs

Museen im Web 2.0-Zeitalter: Beispiele für erfolgreiches Social Media Marketing

anual-multimedia-2011Das gerade erschienene Jahrbuch "Annual Multimedia 2011" dokumentiert Trends in Screendesign, Nutzerführung, multimedialer Integration, digitalem Marketing und Social Media. Im Klappentext heißt es weiter: "Das Jahrbuch liefert wertvolle Inspiration und macht Mut, originelle Ideen in der Marketingkommunikation umzusetzen. Ausführliche Porträts stellen Agenturen und ihre Dienstleistungen vor. Darüber hinaus geben bekannte Medienjournalisten und Branchen-Insider in zehn exklusiven Fachartikeln informative sowie unterhaltsame Einblicke in die aktuellen Entwicklungen der Branche." Einer dieser 10 Artikel stammt von uns und beschäftigt sich mit dem Thema: "Museen im Web 2.0-Zeitalter: Beispiele für erfolgreiches Social Media Marketing". Leider war der Redaktionsschluß für den Beitrag schon im Sommer 2010 und dementsprechend sind die genannten Zahlen in der schnelllebigen Web 2.0-Zeit längst überholt. Aber trotzdem hilft er vielleicht dem einen oder anderen "Neueinsteiger" in die Social Media-Welt. Vor allem natürlich aus dem Museumsbereich, der anhand von konkreten Beispielen näher beschrieben wird:

Dezember 28, 2010   No Comments

Jane Fonda bloggt aus Düsseldorf

Anfang des Jahres hatten wir berichtet, dass Jane Fonda voll das ganze Web 2.0-Instrumentarium nutzt. Gestern hat die 71-jährige Hollywood-Schauspielerin und Bürgerrechtsaktivistin nun in Düsseldorf bei der Nachhaltigkeits-Gala von der Bühne herunter das Publikum fotografiert, das seinerseits seine Kameras auf den Star gerichtet hatte. Und zwar mit den Worten: “Das ist für mein Blog“.

Ein guter Anstoss, um mal wieder nachzuschauen, was die Promi-Bloggerin in ihrem Blog so schreibt. Die Fotos sind zwar noch nicht online, aber von ihrem Trip nach Bonn und Düsseldorf hat Jane Fonda schon berichtet. Überhaupt scheint sie regelmässig – wenn auch nicht übermässig oft – zu bloggen. Und was ist mit Twittern? Auch diesen Kanal setzt sie eher sparsam ein. Aber sie nutzt ihn interaktiv. Als sie sich gestern in Düsseldorf mit Yussuf Islam (auch als Cat Stevens bekannt) traf, fragte sie vorher ihre fast 54.000 Follower: “I have so many questions to ask. I admire him and all he does. What would u ask?”

Alles in allem also ein Musterbeispiel dafür, wie man die Web 2.0-Instrumente sinnvoll nutzen kann. Auch als 71-jährige, die ständig auf Achse ist.

Um Nachhaltigkeit geht es auch in einem neuen Blog, das unser Kunde EnBauSa demnächst startet. Geschrieben werden die Beiträge im ersten Weblog zum energetischen Bauen und Sanieren von Dr. Alfred Kerschberger, einem “bunten Hund” der Branche.

November 7, 2009   No Comments

Was kommt nach den Weblogs?

Dass Journalisten nach drei Jahren einen alten Artikel rausholen und anschauen, was von dem damals Geschriebenen heute noch Bestand hat, ist eher selten. Das US-Magazin “BusinessWeek” tut das mit großem Aufwand in seiner nächsten Ausgabe und das Ergebnis ist recht spannend. Es geht um die Titelstory “Blogs Will Change Your Business” aus dem Jahr 2005, in der die Redaktion damals den Unternehmen dringend empfohlen hat, den sich anbahnenden Blog-Hype ernst zu nehmen.

bw.JPGAuf dem nächsten Titel der “BusinessWeek” steht nun “Beyond Blogs” – also “was kommt danach“. An der Bedeutung von Weblogs für die Unternehmenskommunikation will die Redaktion gar nicht rütteln, aber die Euphorie von damals ist dahin. Denn lediglich ein Viertel der erwachsenen Online-Bevölkerung in den USA – so Forrester Research – liest heute mindestens einmal im Monat ein Blog. Es gibt zwar in den Staaten “Megablogs” wie TechCrunch, die inzwischen die Reichweite von etablierten Medien haben – aber das bleibt auch weiterhin die Ausnahme.

Doch Weblogs – und das ist laut “BusinessWeek” die wesentliche Entwicklung der letzten drei Jahre – sind nur ein Element des “Do-it-Yourself-Web 2.0″. Von YouTube über Flickr bis zu den diversen Social Networks und die “Microblogging-Sensation” Twitter gibt es heute ein weites Feld von neuen Anwendungen, die bisherige Kommunikationsmodelle auf den Kopf stellen. Deshalb heißt der neue Titel der aktualisierten und erweiterten Story von 2005 auf der Website der “BusinessWeek” jetzt auch “Social Media Will Change Your Business“.

Vor allem auf den aktuellen Twitter-Hype fährt das Wirtschaftsmagazin ab und nennt ein paar interessante Beispiele: So soll der Computerhersteller Dell mit seinem Twitter-Service im vergangenen Jahr Neuaufträge im Wert von einer halben Million Dollar an Land gezogen haben. So eine Aussage lässt sich schwer nachprüfen, ein anderes Beispiel ist mir da einleuchtender: Bei der Recherche für den Text haben die Journalisten versucht, über die Pressestelle von Britisch Telecom (BT) Kontakt zu einem Manager des Unternehmens zu bekommen. Als nach einem Tag noch keine Antwort da war, versuchten sie es über das Weblog des gewünschten Interviewpartners und Twitter. Und siehe da: Der Mann meldete sich von unterwegs auf einer Dienstreise sofort bei der Redaktion.

Man braucht keine Pressestelle mehr, sondern über Social Media erreicht man die Menschen direkt“, schlussfolgern die Journalisten. Na ja. Auf jeden Fall haben sie so erfahren, dass heute 16.000 BT-Mitarbeiter interne Wikis zum Wissensaustausch nutzen. Fast für jedes neue Projekt gibt es heute ein Wiki für die weltweite Kommunikation. Über 10.000 BT-Beschäftigte sind bei Facebook eingetragen und der Telekommunikationskonzern betreibt auch ein eigenes Social Network.

Ein anderer Aspekt in dem BusinessWeek-Artikel beschäftigt sich mit den Investitionen der Medienkonzerne in die Web 2.0-StartUps. Hier sind die Autoren skeptisch und erwarten eher noch eine Reihe von Flops. Aber, so ihr Fazit: “Selbst wenn – wie wir erwarten – die Blase platzt, wird die Macht von Social Media zur Veränderung unserer Geschäfte und der Gesellschaft weiter wachsen“.

Noch nicht in dem Artikel der “BusinessWeek” besonders berücksichtigt wird FriendFeed. Der Social-Media-Aggregator gilt ja als das “nächste heiße Ding“, das womöglich Weblogs und Twitter ablöst. So ganz mag ich zwar die Relevanz für das PR-Geschäft noch nicht erkennen – aber weil Dabeisein auch im Bereich Social Media bekanntlich alles ist, hat conosco jetzt auch einen eigenen FriendFeed-Raum. Abonnenten sind natürlich gerne willkommen.

Mai 28, 2008   No Comments

Twitter als Instrument zur Verbreitung von Statements

Angeregt von einem Posting im Blog von Mike Schnoor, der Twitter als neue Möglichkeit zur Verbreitung von kurzen CEO-Statements sieht, haben wir ein Selbstexperiment gewagt und am Beispiel des Interviews mit iBusiness zum Thema “Corporate Weblogs” das Ganze mal getwittert.

TWITT.JPG

Einmal abgesehen von der Frage, warum man das Statement nicht per E-Mail an den anfragenden Journalisten schicken kann, erweist sich die 140-Zeichen-Limitierung bei Twitter als ziemliche Hürde. Denn jeden Gedanken so in diese Form zu pressen, dass am Ende nicht 145 oder 160 Zeichen rauskommen, kostet viel Zeit und Formulierungskunst. Warum sollte man sich das antun?

Ok, wenn ein Journalist per Twitter anfragt und schnell ein Statement eines unserer Kunden haben will, kriegt er auch das (wobei die Abstimmung mit dem Zitatgeber dann vermutlich auch wieder per Telefon oder E-Mail läuft und damit ein Medienbruch stattfindet). Aber als generelles Instrument zur Verbreitung von CEO-Statements oder Interview-Antworten erscheint uns Twitter doch als sehr unpraktisch.

Deshalb suchen wir weiter nach sinnvollen Anwendungen von Twitter in der PR oder im Journalismus. Vielleicht hat ja jemand eine zündende Idee?

Mai 13, 2008   6 Comments

Das Marketing-Potenzial von Corporate Blogs richtig nutzen

Nach einer aktuellen (und natürlich repräsentativen!) Befragung von Fittkau & Maaß sind Weblogs mittlerweile “der deutlichen Mehrheit der deutschsprachigen Internet-Nutzer (77 Prozent) ein Begriff“. Fast jeder zweite Internet-Nutzer (45 Prozent) liest danach Blogs, das wären 25 Millionen Menschen. Kann ich gar nicht glauben.

Die Marktforscher haben auch nach den “beliebtesten Weblog-Typen” gefragt: Online-Tagebücher liegen auf Platz 1, gefolgt von Fotoblogs und Corporate Weblogs. “Rund 28 Prozent der befragten Blog-Nutzer geben an , Corporate Blogs zu besuchen. Hochgerechnet auf die gesamten Internet-Nutzer bedeutet das, dass immerhin 13 Prozent aller deutschsprachigen Nutzer Corporate Blogs lesen. Damit haben Corporate Blogs ein enormes kommunikatives Potenzial“, schreibt iBusiness.

Deshalb sei es auch nahe liegend, dass Unternehmen Corporate Blogs als Marketing- und Kommunikationskanal einsetzen. Ich werde in dem iBusiness-Artikel auch zitiert:

Dies sieht auch Bernhard Müller Geschäftsführer der PR-Agentur Conosco. Nur Pressemitteilungen zu veröffentlichen, mache keinen Sinn. “Es geht um authentische Informationen”, so Müller. Zudem sei wichtig, “das ein persönliches Gesicht, wie der Geschäftsführer oder Marketing-Leiter des Unternehmens rüberkommt”. Wenn man Glaubwürdigkeit schaffen will, dürfe der Blog dürfe nicht anonym sein. … Auch Müller erklärt, dass man sich aktiv an der Bloggosphäre beteiligen muss. Sprich in “anderen Blogs mitdiskutieren, Beiträge schreiben und so die Aufmerksamkeit erwecken”. Das koste zwar viel Zeit, sei aber schlicht notwendig.

So wie dieses Posting jetzt – meine letzte Tat vor einem langen Wochenende.

April 30, 2008   1 Comment