Category — Kundschaft
Museen im Web 2.0-Zeitalter: Beispiele für erfolgreiches Social Media Marketing
Das gerade erschienene Jahrbuch "Annual Multimedia 2011" dokumentiert Trends in Screendesign, Nutzerführung, multimedialer Integration, digitalem Marketing und Social Media. Im Klappentext heißt es weiter: "Das Jahrbuch liefert wertvolle Inspiration und macht Mut, originelle Ideen in der Marketingkommunikation umzusetzen. Ausführliche Porträts stellen Agenturen und ihre Dienstleistungen vor. Darüber hinaus geben bekannte Medienjournalisten und Branchen-Insider in zehn exklusiven Fachartikeln informative sowie unterhaltsame Einblicke in die aktuellen Entwicklungen der Branche." Einer dieser 10 Artikel stammt von uns und beschäftigt sich mit dem Thema: "Museen im Web 2.0-Zeitalter: Beispiele für erfolgreiches Social Media Marketing". Leider war der Redaktionsschluß für den Beitrag schon im Sommer 2010 und dementsprechend sind die genannten Zahlen in der schnelllebigen Web 2.0-Zeit längst überholt. Aber trotzdem hilft er vielleicht dem einen oder anderen "Neueinsteiger" in die Social Media-Welt. Vor allem natürlich aus dem Museumsbereich, der anhand von konkreten Beispielen näher beschrieben wird:
Dezember 28, 2010 No Comments
Wir testen die Startup Widgets mit EnBauSa
Die “Startup Widgets” von Ajax Partner sollen Bloggern und Journalisten, die sich bei ihrer täglichen Arbeit auf das wesentliche konzentrieren wollen und nicht noch kostbare Zeit für die Recherche von Startup-Unternehmensdaten verwenden möchten, die Arbeit erleichtern. Also testen wir sie mal – mit unserem Kunden EnBauSa.
Sieht zwar ganz gut aus. Aber ob wirklich eine Redaktion den Content direkt ohne Kontrolle vom vorgestellten Unternehmen auf ihre Website liefern lässt? Kann mir dafür kein Geschäftsmodell vorstellen.
März 16, 2009 1 Comment
Bahn-Skandal: Neue Dimension der Krisen-PR
Abmahnungen gegen Blogger waren noch nie eine gute Idee, wenn man als Unternehmen mit bestimmten Meinungen nicht einverstanden ist oder seine Rechte in Gefahr sieht. Das hat nun auch die (ohnehin unter Beschuss stehende) Deutsche Bahn AG erfahren, als sie gestern Markus Beckedahl von netzpolitik.org abmahnte.
In dem Schreiben wird der Blogger aufgefordert, ein Memo des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten nicht mehr zum Download anzubieten oder im Volltext zu veröffentlichen. Darin geht es um die “interne Rasterfahndung” innerhalb der Deutschen Bahn, die gestern/heute der Aufmacher in vielen Medien ist. Auch das fragliche Memo liegt vielen Redaktion bereits seit Tagen vor und wird eifrig als Quelle benutzt.
Warum nun ausgerechnet an einem Weblog ein Exempel statutiert werden soll, wissen vermutlich nur die Bahn-Juristen. Auf jeden Fall war die Aktion angesichts einer massiven (und vorhersehbaren) Protest- und Solidarisierungswelle ein ziemliches Eigentor für den Verkehrskonzern.
Das gab es ähnlich auch schon früher. Was allerdings neu ist: Die Geschwindigkeit der Protestbewegung. Und da ist Twitter nicht ganz unschuldig daran. Während es bisher einige Stunden dauerte, bis Weblogs einen solchen Fall aufgriffen und manchmal sogar Tage, bis er es dann in die Mainstream-Medien schaffte, geht es heute dank Microblogging-Diensten wie Twitter mit ihrer Retweet-Funktion nur noch um Minuten.
Robert Basic formuliert in seinem neuen Blog dazu schon eine These:
Das, was den Blogs und der Presse an reibungslosen Informationsflüssen gefehlt hat, wird nun durch ein extrem schnelles Kommunikationsinstrument namens Twitter geschlossen. Es ist sozusagen das Schmieröl. Das sich in sich selbst durch seine interne Vernetzungssystematik in der Kombination aus Blogs, Twitter und Presse auszeichnet. Nachrichten diffundieren zunächst über Twitter weitaus schneller, als es Blogs jemals haben leisten können. Und die Träger der Information sind noch weniger hierarisch aufgebaut als es bei Blogs der Fall ist.
Was dazu beiträgt, dass Informationen auf gleicher Ebene weitergeleitet werden, ohne dass diese im Gegensatz zu oftmals mangelnden Blogvernetzungspunkten zu schnell versanden, bevor sie die interessierten Empfänger in der Breite empfangen können. Da Twitter ein offenes System ist und zugleich nicht selten Personalunionen aus Twitter- und Blog-Usern existieren, überbrückt es Lücken im Blog- und Pressenetz (das sich eben aus Einzelpersonen zusammensetzt). Obwohl die Twitter-Nutzerdichte in D bei Weitem nicht der Blogosphäre nahekommt. Noch nicht.
Für Unternehmen und Agenturen, die sich mit Krisen-PR beschäftigen, sind das wichtige Entwicklungen. Aber was sollte getan werden, wenn man sich durch ein Blog diffamiert fühlt oder wenn (wie in diesem Fall) interne Informationen darüber an die Öffentlichkeit gelangen? Denn die Veröffentlichung des Dokuments war auf jeden Fall problematisch, da
zunächst die Namen der beteiligten Personen – also der Bahn-Mitarbeiter und der Datenschützer – nicht geschwärzt waren. Und das verstößt ganz klar gegen deren Persönlichkeitsrechte.
Trotzdem bleibt die richtige Reaktion eine schwierige Frage. Und es hängt vom konkreten Fall ab. Aber auf jeden Fall sollte man als Unternehmen nicht panisch um sich schlagen, sondern zunächst eine “friedliche Lösung” versuchen. Im PR-Agentur-Blog stehen dazu ein paar Tipps:
Auf direktem Wege um Entfernung bitten – aber freundlich und höflich – kann zum Ziel führen, eine Garantie gibt es nicht. Auf Foren sollte man Vorwürfen direkt und offen antworten. Wichtiger ist zudem gezielte Online-PR. Damit sorgen wir dafür, dass eine Google-Suche die unliebsame Seite weit nach hinten drängt. Ist eine alte Peinlichkeit erst einmal auf Google-Suchunterseite sieben angekommen, kräht meist kein Hahn mehr danach.
Eine weitere Möglichkeit für Unternehmen ist es, die Zuspitzung erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Sich aktiv in der Social Media-Welt, Bloggo- und Twittersphere bewegen und sofort nach den ersten Krisenanzeichen bewusst gegensteuern.
Und weil wir gerade beim Thema Bahn sind, noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Unser Kunde SBB Cargo – die Schweizer Güterbahn – wird zur diesjährigen Fachmesse transport logistic in München das von ihr gesponserte Cargo-Blog wieder aktivieren. Und einen Twitter-Account gibt es natürlich auch schon.
NACHTRAG vom 6.2. Das gute Ende oder “Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt”
Februar 4, 2009 No Comments
Behördenruf 115 und Unified Communications mit HiPath -als Live-Paper
Derzeit beschäftigen wir uns intensiv für unseren Kunden Siemens Enterprise Communications mit dem geplanten Behördenruf 115. Während anderswo vor allem Papiere dazu geschrieben und Konzepte entwickelt werden, ist die Bürger-Hotline in der Bundeshauptstadt als “Berlin Telefon 900” schon Realität. Auf der Basis des Kommunikationssystems HiPath ist dort eine Lösung entstanden, die voll auf Unified Communications setzt – also der gemeinsamen Übertragung von Sprache und Daten auf Grundlage des Internet-Protokolls (IP). Dadurch können zum Beispiel die direkt als “Ticket” erfassten Kontaktdaten und Wünsche eines Anrufers zusammen mit dem Gespräch an ein Back Office übermittelt. Sehr praktisch, weil man dann als Bürger denselben Sachverhalt nicht zweimal schildern muss.
Aber dazu demnächst mehr. In diesem Posting geht es eigentlich um was ganz anderes. Wir haben zu diesem Thema schon mal vor einiger Zeit einen Flyer gemacht, der bisher nur als reines PDF-Dokument im Web verfügbar ist. Doch jetzt haben wir issuu entdeckt – eine coole Anwendung mit der sich ein PDF ganz einfach in ein “Live-Paper” im Flash-Format verwandeln lässt. So wie man das von einigen Zeitschriften kennt, mit Umblättern, stufenlos vergrößern usw.
Unseren HiPath Government-Flyer entsprechend zu verwandeln, ging echt einfach: Anmelden, Hochladen, Tags und Inhaltsangabe schreiben, Code ausschneiden, hier einsetzen und fertig. Und das ist das Ergebnis:
Eigentlich sollte hier direkt ein Mini-Viewer mit Voransicht zu sehen sein, tut er aber nicht. Wir werden issuu aber trotzdem bestimmt noch öfters nutzen. (gefunden beim Blogging Tom)
Februar 8, 2008 No Comments
EduBook II – Die Kampagne geht los
Puh. Gerade noch pünktlich zum Schuljahresbeginn in Nordrhein-Westfalen ist die neue Website der “Bildungsoffensive 2006″ (zumindest mit den wichtigsten Inhalten) online gegangen. Die erste Pressemitteilung ist auch draußen und das alte Weblog reaktiviert (demnächst gibt es allerdings ein neues). Jetzt geht es hoffentlich Schlag auf Schlag weiter. Denn wir machen das EduBook II bekannt.
Nachdem die “Bildungsoffensive 2006″, zu der sich auf Initiative des Weiterbildungsdienstleisters “Bonner Akademie” u.a. die Firmen Hewlett Packard, DHL, Zurich Gruppe (Deutschland), Braingame Publishing, cancom Deutschland, STEIN-IT, co.Tec, digital publishing, Imago, Intel, MasterSolution, Oracle Deutschland, PE-Stiftung, Promethean, Symantec Deutschland, Thomson NETg und VIWIS zugefunden haben, mit ihrem ersten Projekt recht erfolgreich war, kommt nun die zweite Phase.
Das EduBook II hat nun eine größere Festplatte, noch mehr Software und Windows XP Professional als Betriebssystem. Allerdings hat sich auch der Preis auf 1.198 Euro für die Basisvariante erhöht. Damit ist man aber immer noch sehr günstig. Denn der Durchschnittspreis eines normal ausgestatteten Notebooks gleicher Qualität, das online bestellt wird, liegt laut einer Untersuchung der BFL Leasing GmbH vom Mai 2006 bei 1.438 Euro brutto – und das ohne Software, Lernprogramme und Service. Und davon gibt es bei der neuen “mobilen Lernstation” reichlich.
In der zweiten Phase will sich die “Bildungsoffensive 2006″ nun auch verstärkt auf die schulübergreifende Vernetzung mit anderen Projekten konzentrieren und den Community-Gedanken in den Mittelpunkt stellen. Also für uns als PR-Agentur jede Menge Arbeit. Aber sie macht auch ziemlich viel Spaß. Zumal wir uns auch in Richtung Virales Marketing ein paar Gedanken machen. Dazu demnächst mehr.
August 12, 2006 2 Comments
