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Energie-PR

Smart Metering: Überzeugungsarbeit ist notwendig

Die Marschrichtung ist klar: Ab 2010 müssen alle Netzbetreiber intelligente Stromzähler anbieten, daran lässt das „Gesetz zur Öffnung des Messwesens bei Strom und Gas für den Wettbewerb“ keinen Zweifel. Dass dies ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz und wirksamem Klimaschutz sein kann, ist eine berechtigte Hoffnung, die sich allerdings nicht von allein realisieren wird. Dies zeigen derzeit die ersten Smart-Metering-Pilotprojekte in Deutschland. Zum Beispiel das von Vattenfall mit je 500 Testkunden in Hamburg und Berlin. Dabei zeigte eine Umfrage unter den Verbrauchern, dass zu Beginn des Feldversuchs nur vier Prozent der privaten Stromkunden Interesse am Einsatz eines intelligenten Stromzählers hatten.

Die Studie „Private Stromkunden in Deutschland 2009″ des Marktforschungsinstituts Nordlight Research bestätigt diese Erfahrung. Auf die Frage, ob sie den Begriff „Smart Meter“ schon einmal gehört haben, antworten 99 % der Befragten mit „Nein.” Die Bezeichnung „Intelligenter Zähler” ist zwar etwas bekannter, aber rund 70 % der Befragten schüttelten auch hier ihren Kopf. Interessant ist vor allem eine weitere Erkenntnis der Studie: Einmal über die Funktion von intelligenten Zählern aufgeklärt, zeigt die Mehrheit der Verbraucher (87 %) großes Interesse am Thema. Als besonders attraktiv wird dabei die Transparenz des tatsächlichen Stromverbrauchs beurteilt sowie die Möglichkeiten der unmittelbaren persönlichen Kostenkontrolle. Auch neue Tarifoptionen, die durch einen Smart Meter möglich werden, erzeugten hohes Interesse.

Im Ergebnis erklärte sich knapp die Hälfte der Verbraucher prinzipiell bereit, einen neuen Zähler zu kaufen oder zu mieten. Allerdings müssen der Preis und die monatliche Grundgebühr stimmen. Rund 80 Euro würden die Befragten mit Interesse für den Kauf eines neuen Zählers ausgeben. Allerdings empfinden auch 41%  der Befragten es als problematisch, dass der Versorger mit der intelligenten Stromzählertechnologie zumindest vorübergehend sensible Daten über das Verbraucherverhalten oder die Anwesenheit von Personen im Haushalt sammeln kann. Auch in der Frage des Datenschutzes – die zum Beispiel im Gesundheitswesen seit Jahren die Einführung des elektronischen Patientenausweises blockiert – ist also noch viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten.

Wie können wir Sie dabei unterstützen?

Als PR-Spezialisten im sich öffnenden Energiemarkt und Experten für das Thema „Smart Metering“ bieten wir den Unternehmen der Energiebranche unsere Unterstützung an. Für Kunden wie ESMIG (European Smart Metering Industry Group), Görlitz AG oder Siemens rühren wir bereits die Werbetrommel und haben in der Vergangenheit etliche Veröffentlichungen erzielt. Beispiele für unsere Arbeit finden Sie unter der Webadresse http://bit.ly/osnGR.

Wir übernehmen für Sie gerne:

  • regionale Medienarbeit zum Thema „Smart Metering“ (Print, Radio, TV, online)
  • das Erstellen von Broschüren, Flyern und Kundeninformationen
  • die Organisation von Events und Aktionen (z.B. Schulwettbewerb, Strommeisterschaften, Wettspiele)
  • Online-PR und Einrichtung einer Social-Media-Plattform (incl. Twitter, Facebook, Weblog)

Wir stellen Ihnen gerne telefonisch oder im persönlichen Gespräch die Möglichkeiten für eine erfolgreiche PR-Arbeit vor. Nutzen Sie unser Angebot für eine kostenfreie Erstberatung.

Wir haben zu diesem Thema auch auf der EUROFORUM-Konferenz “Neue Vertriebsprodukte mit Smart Metering” am 8. Dezember 2009 in Berlin gesprochen.

Hier die Präsentation: